1,5 Millionen Euro für Delfin-Lagune

Die umstrittene Delfin-Lagune im Nürnberger Tiergarten kann mit finanzieller Förderung durch den Freistaat rechnen. Die Bayerische Landesstiftung habe einen Zuschuss in Höhe von 1,5 Millionen Euro zugesagt, teilte die Nürnberger CSU heute mit.

Mit der Delfin-Lagune soll die bestehende Anlage für die schwimmenden Säuger erweitert werden. Ergänzt wird sie um ein ausgedehntes Uferareal und Zuschauertribünen. Besucher können die Delfine dann auch unter Wasser beobachten.

Tierschutz-Aktivisten wollen das 24 Millionen-Euro-Projekt verhindern und streben ein Bürgerbegehren an.

Der Stadtrat steht jedoch mehrheitlich hinter dem Vorhaben. Die Förderungszusage der Landesstiftung sei ein klares Signal dafür, dass die Planungen für die Lagune überzeugend seien, erklärte der CSU-Fraktionsvorsitzende Michael Frieser.

Nach CSU-Angaben wird auch der Umbau des Raubtierhauses im Nürnberger Zoo von der Landesstiftung mit 120 000 Euro gefördert. Quelle: dpa
Via: www.kanal8.de
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Delfine in der Austimus-Therapie "reinste Tierquälerei"

Seit langem werden Delfine als Therapie mit Autisten eingesetzt. Dies ist nicht nur Tierquälerei sondern auch gefährlich, sagen Tierschützer.
Mit Delfinen schwimmen wie bei "Flipper" wird oft als ideale Therapie für autistische Kinder angepriesen. Tiere und Kinder scheinen so gut zusammen zu passen, dass die Therapie in Fachkreisen einen eigenen Namen erhalten hat: "Dolphin Asisted Therapy" (DAT).
Allerdings gibt es nur wenig Belege dafür, dass DAT auch tatsächlich zu Erfolgen führt. DAT soll für Kinder sogar gefährlich sein. Zudem behauptet nun die Tierschutzorganisation "Whale and Dolphin Conservation Society", es sei die reinste Tierquälerei.
"Teuer und gefährlich"
DAT sei teuer und potentiell gefährlich, meint die "Whale and Dolphin Conservation Society" und ruft Autismus-Zentren zu einem Ende dieser Therapie-Sackgasse auf. Diese Methoden seien eine Ausbeutung von Tieren und spielen mit der Gutgläubigkeit der Familienmitglieder. Sie haben keinen Platz in der seriösen Medizin.
Enorme Körperkraft
Durch den Kontakt mit den Meeressäugetieren, seien Patienten einem unnötigen Risiko ausgesetzt. Delphine können agressiv werden, wenn sie bedrängt werden. Durch ihre enorme Körperkraft können sie Kindern auch unabsichtlich Schaden zufügen. Sie seien bekannt dafür, dass sie Schwimmer rammen, schlagen oder sogar beißen. Zudem könnten sie besonders leichte Kinder ins Wasser zurückziehen oder sogar ertränken. Via: www.oe24.at

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Australien: Urlauber können Delfine hautnah erleben

Umfangreiches Programm für Tierinteressierte
vom 02.10.2007 10:34
Mit einem Delfin auf Tuchfühlung zu gehen – davon träumen viele. Jetzt kann dieser Traum nördlich vom Ferienort Noosa an der Ostküste Australiens wahr werden. Hier wird eine neue Tour zum Tuncanbar Dolphin Centre angeboten, wo sich die anmutigen Meeresbewohner aus dem Pazifik einfinden und den Kontakt zu Menschen suchen. Die exklusive Tour führt an den einzigen Ort auf der ganzen Welt, zu dem die besonderen Indo Pacific Humpback Dolphins kommen.
Australiens Tierwelt hautnah erleben
Der halbtägige Ausflug von Dolphin Eco Tours ab/bis Noosa beinhaltet noch weitere abwechslungsreiche Programmpunkte. Nach der morgendlichen Abholung direkt im Hotel – gegen 6 Uhr – geht es durch die Landschaft des Mary Valley zum Tuncanbar Dolphin Centre. Dort können Teilnehmer nicht nur vieles über die aufgeweckten Meeressäuger lernen und sie aus nächster Nähe betrachten. Sie haben zudem die Gelegenheit, die Tiere mit kleinen Fischen zu füttern und ihnen dabei ganz nah zu kommen. Die Rückfahrt führt durch den Toolara Forest, in dem sich Wildpferde und Kängurus tummeln. Via: www.inside-hotel.de

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Florida Diaries (13): Tag 11, Homosassa Springs - die Seekuh

Man muss dringend mal erwähnen, was für tolle Tiere Seekühe doch sind. Delfine sind Mainstream, die kleinen Klugscheißer drängen sich immer in den Vordergrund, aufdringlich springen sie um Boote herum, damit nur ja jeder ihren eleganten Körper bewundert, und für Fisch machen sie jeden erdenklichen Scheiß mit, egal wie sinn-, geist- und würdelos, Haupstache, irgendwer schmeißt ihnen hinterher ein paar Heringe ins Maul. Delfine sind die Comedians der Tierwelt, bei ihrem Anblick bekomme ich augenblicklich Appetit auf Pizza Tonno.

Ganz anders die Seekühe. Sollte sich am Ende zeigen, dass doch alles ganz anders ist als gedacht, dass also die irren Kreationisten schließlich Recht behalten haben, dann muss man ihnen eines lassen: Ihr Gott ist zwar zweifellos ein mieses Arschloch angesichts dessen, was er da alles so zugelassen hat, aber zumindest bei der Sache mit den Seekühen, da hat er wirklich Humor bewiesen. Ein bisschen sehen Seekühe so aus, als wäre eine große Horde Delfine verreckt, in den warmen Gewässern anschließend ordentlich aufgetrieben und aufgebläht worden, und dann von jenem Kreationisten-Gott, der seinen richtigen Einsatz einmal mehr verseppelt hat, kurz bevor sie endgültig durch die Fäulnisgase explodiert wären, im letzten Augenblick wieder zum Leben erweckt worden. Seitdem dümpeln sie also wie große Ballons mit Schwanz und Flossen dran als Manatees durch die Küstengewässer Floridas. Für Fische sind sie jetzt viel zu langsam, deswegen müssen sie den lieben langen Tag Pflanzen fressen. Gemütlich treiben sie im flachen Wasser, mümmeln von morgens bis abends vor sich hin, tun keinem Wasserfloh etwas zuleide und lassen den bösen Gott einen schlechten Mann sein.

Da dieser dem unheilvollen Treiben der Menschen immer noch kein Ende gesetzt hat, wird die Seekuh-Idylle leider empfindlich gestört. Anders als Delfine springen Seekühe nicht um Boote herum, denn dafür sind sie viel zu schwer und zu träge und zu langsam. Genau genommen reagieren sie auf Boote mit Menschen drin auf die einfachste und im Grunde ja auch richtige Weise: Sie ignorieren sie vollständig. Leider mit dem Effekt, dass es permanent zu Kollisionen kommt, bei denen die Schrauben der Schiffe den Meeressäugern schlimme Verletzungen zufügen. Vor allem deshalb ist auch diese Art hoch bedroht. Via: taz.de/blogs

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Delfine und Hai als Begleiter

Segelregatta „Blue Race“: Walldorfer Hilmer Goedeking überquert als Skipper der Hochseeyacht „Maiden“ den Atlantik
MÖRFELDEN-WALLDORF. Die Blue Race Regatta quer über den Nordatlantik von Amerika nach Europa gilt seit hundert Jahren als eine der härtesten Segelregatten. Am 16. Juni starteten 24 Hochseesegelyachten von Newport (Rhode Island) die vom Norddeutschen Regatta Verein organisierte riskante Tour und kamen am 7. Juli nach knapp 4000 Seemeilen in Cuxhaven ans Ziel. Mit dabei: Der Walldorfer Hilmer Goedeking.
„Als Selbstständiger ist so ein Unternehmen eigentlich Kamikaze“, lacht der 49 Jahre alte Architekt nach allen überstandenen Strapazen. Goedeking, Skipper der 17,50 Meter langen, 1980 gebauten „Maiden“, charterte die Hochseeyacht, mit der er Platz 19 belegte, von einem britischen Eigner und fand die passende zehnköpfige Crew mit Mechaniker, Koch, Segelmacher und Rettungsassistent im Internet aus mehr als hundert Bewerbern aus Deutschland, Holland und der Schweiz. Für Goedeking, der ansonsten mit seinem eigenen kleinen Segelboot eher beschaulich auf der Ostsee schippert, ist es bereits die zweite Atlantiküberquerung. Vor vier Jahren nahm er auf der Maiden am „Cape to Rio Race“ teil, das von Kapstadt nach Rio de Janeiro führte.

Die Blue Race Regatta ging das Maiden-Team als „Low-Budget-Projekt“ ohne Barmittel-Sponsoring an. Sich dabei im Kreis der Hochfinanz – einige Teilnehmer ließen sich eigens Yachten im Wert zwischen 300 000 und 400 000 Euro bauen – zu behaupten, zeige, dass Hochseesegeln mit Willen und Durchhaltevermögen auch für „normale“ Regattasegler möglich sei, meint Goedeking. Für die Maiden-Besatzung kostete die Teilnahme nach Auskunft des Skippers etwa so viel wie ein Cluburlaub. Via: www.echo-online.de

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Aktiv für den Schutz von Walen und Delfinen im Mittelmeer

Radolfzell (ots) - Freizeitsegler werden zu Naturschützern. Das ist die Vision des Global Nature Fund und seiner spanischen Partnerorganisation, die gemeinsam im offiziellen "UN-Jahr des Delfins 2007" ein Projekt zum Schutz von Walen und Delfinen vor der Küste Spaniens ins Leben ...
Aktuelle Nachrichten - Radolfzell (ots) - Freizeitsegler werden zu Naturschützern. Das
ist die Vision des Global Nature Fund und seiner spanischen
Partnerorganisation, die gemeinsam im offiziellen "UN-Jahr des
Delfins 2007" ein Projekt zum Schutz von Walen und Delfinen vor der
Küste Spaniens ins
Leben gerufen haben.

4. Juni 2007: Der Global Nature Fund begrüßt die Entscheidung der
internationalen Walfangkommission, die das Verbot des kommerziellen
Walfangs bestätigt hat. Zum internationalen Tag der Umwelt weist der
Global Nature Fund jedoch auf die zahlreichen Gefahren hin, welche
die insgesamt sieben Wal- und vier Delfinarten im Mittelmeer
bedrohen. Verschmutzung und Überfischung, starker Schiffsverkehr,
militärische Schallexperimente und Freizeitaktivitäten in Küstennähe
machen Delfinen und Walen im Mittelmeer das Leben schwer.

Die Meeressäuger finden immer schlechter Nahrung, da die
Fischgründe zerstört und überfischt werden. Zudem verfangen sie sich
beim industriellen Fischfang in den Netzen und sterben qualvoll. Die
zunehmende Lärmbelastung durch Schnellboote und militärische Übungen
der NATO macht die Tiere orientierungslos und lässt sie oft genug an
den Küsten der Balearischen Inseln stranden. Auch werden Delfine
schon mal illegal von Fischern getötet, wenn sie sich den
traditionellen Stellnetzen nähern. Der zunehmende Schiffsverkehr im
Mittelmeer gefährdet vor allem in der engen Straße von Gibraltar Wale
und Delfine und immer wieder kommt es zu Kollisionen. Auf Druck der
Naturschützer wurde jetzt endlich ein Tempolimit für die Straße von
Gibraltar eingeführt. Via: www.ad-hoc-news.de

Tierschützer fordern Schließung des Nürnberger Delfinariums

Nur vier Tage lebte der von der Nürnberger Zoo-Leitung lang erwartete kleine Tümmler. Am Sonntag starb der kleine Meeressäuger angeblich an Unterzuckerung.

Dies ist bereits das sechste tote Delfinbaby im Nürnberger Tiergarten innerhalb von drei Jahren. Damit verstarben dort seit 1973 bereits frühzeitig 32 Delfine.

Der geplante Neubau der Nürnberger Delfin-Lagune für 10,3 Millionen Euro wird damit von Tierschützern in Frage gestellt, zumal befürchtet wird, dass aufgrund der mangelnden Nachzuchten wieder Wildfänge eingebracht werden könnten, deren Importe zwar unter das Washingtoner Artenschutzabkommens fallen würden, gleichwohl aber über Umwege von anderen Zoos möglich seien. Lt. Mitteilung der Bundesregierung dürfen Delfine zu Forschungs- und Bildungszwecken importiert werden. Ein Importverbot der Bundesregierung für Delfine sei nicht vorgesehen, so Ingbert Liebing MdB, von der CDU/CSU-Fraktion. Insgesamt wurden bereits 23 Delfine verschiedener Arten aus sog. freier Wildbahn, überwiegend erfolglos, in Nürnberg angesiedelt.

Jürgen Ortmüller, Wal- und Delfinschützer aus Hagen/Westf., der bereits spektakuläre Walschutzaktionen mit den ehemaligen Greenpeace-Mitbegründer Paul Watson zum Schutz der Wale unternommen hat und der für Ende Juni in Berlin eine Fachtagung zum Thema Delfintherapie mit dem bekannten TV-Trainer von 'Flipper', Richard O'Barry, vorbereitet, zum Tod des Nürnberger Delfin-Babys: 'In den Delfinarien werden die Delfine gequält. Die kleinen Becken entsprechen nicht einer artgerechten Haltung und die mangelhafte unnatürliche Wasserqualität gibt den Meeressäugern den Rest. Das ist, als wenn wir unsere Kinder in engen, schlecht belüfteten Besenkammern großziehen würden. Die intelligenten Meeressäuger brauchen ihren natürlichen Freiraum mit einem täglichen Schwimmverhalten von rund 50 - 100 Kilometern. So dümpeln sie auf 1000 m² dahin. Der Tod des kleinen Delfinbabys in Nürnberg war nur eine Frage der Zeit.' Der Walschutzexperte weißt darauf hin, dass Wale und Delfin nicht domestiziert werden könnten. Die permanenten Totgeburten würden das beweisen. Via: www.pr-inside.com

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US-Navy: Todesfalle für Meeressäuger / Delfin des Monats April: Grindwale leiden unter Militärversuchen und anderen Lärmquellen im Meer

Delfine und Wale sind zunehmend durch den Lärm in den Ozeanen bedroht. "Unsere Kritik richtet sich u.a. gegen den Einsatz von Militär-Sonar. Dieser kann so laut wie ein startender Düsenjet werden und den Tod von Delfinen und Walen verursachen", berichtet Dr. Sandra Altherr, Meeresexpertin von PRO WILDLIFE. In den USA reichten vergangene Woche (26. März/1. April 2007) Umweltverbände eine Klage gegen die Sonarversuche der US-Marine in delfinreichen Gewässern ein. Seit 2003 sind diese Sonar-Einsätze verboten, doch Anfang des Jahres hatte das Pentagon das Verbot für zwei Jahre aufgehoben. PRO WILDLIFE hat den trotz seines Namens zu den Delfinen gehörenden Grindwal zum Delfin des Monats April gekürt. 2007 wurde von der UN zum Jahr des Delfins ausgerufen.

Immer wieder macht das Schicksal gestrandeter Wale und Delfine Schlagzeilen - meist handelt es sich um Grindwale. Ob in den USA, Neuseeland, Australien oder Europa - alljährlich werden Massenstrandungen von Grindwalen bekannt. Die Ursachen waren lange Zeit umstritten, doch heute gilt als sicher, dass der wachsende Unterwasserkrach eine fatale Rolle spielt: "Drei Lärmquellen bedrohen Grindwale & Co. zunehmend, nämlich marine Erdöl- und Gasförderung, die kommerzielle Schifffahrt und eben Militärsonar", berichtet die PRO WILDLIFE Sprecherin. Via: www.verbaende.com
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Delfin trauert um seine Pflegerin

Delfin (Archivbild)
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Foto: dpa
Mary G. ist seit dem Tod ihrer Pflegerin Anfang Februar in so tiefe Trauer verfallen, dass sie jegliche Nahrung verweigert. Der seltene Rundkopfdelfin im Aquarium der Stadt sei bereits um 50 Kilogramm auf 160 Kilo abgemagert, berichtete die italienische Zeitung «La Repubblica». Via: www.netzeitung.de
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