Delfine und Hai als Begleiter

Segelregatta „Blue Race“: Walldorfer Hilmer Goedeking überquert als Skipper der Hochseeyacht „Maiden“ den Atlantik
MÖRFELDEN-WALLDORF. Die Blue Race Regatta quer über den Nordatlantik von Amerika nach Europa gilt seit hundert Jahren als eine der härtesten Segelregatten. Am 16. Juni starteten 24 Hochseesegelyachten von Newport (Rhode Island) die vom Norddeutschen Regatta Verein organisierte riskante Tour und kamen am 7. Juli nach knapp 4000 Seemeilen in Cuxhaven ans Ziel. Mit dabei: Der Walldorfer Hilmer Goedeking.
„Als Selbstständiger ist so ein Unternehmen eigentlich Kamikaze“, lacht der 49 Jahre alte Architekt nach allen überstandenen Strapazen. Goedeking, Skipper der 17,50 Meter langen, 1980 gebauten „Maiden“, charterte die Hochseeyacht, mit der er Platz 19 belegte, von einem britischen Eigner und fand die passende zehnköpfige Crew mit Mechaniker, Koch, Segelmacher und Rettungsassistent im Internet aus mehr als hundert Bewerbern aus Deutschland, Holland und der Schweiz. Für Goedeking, der ansonsten mit seinem eigenen kleinen Segelboot eher beschaulich auf der Ostsee schippert, ist es bereits die zweite Atlantiküberquerung. Vor vier Jahren nahm er auf der Maiden am „Cape to Rio Race“ teil, das von Kapstadt nach Rio de Janeiro führte.

Die Blue Race Regatta ging das Maiden-Team als „Low-Budget-Projekt“ ohne Barmittel-Sponsoring an. Sich dabei im Kreis der Hochfinanz – einige Teilnehmer ließen sich eigens Yachten im Wert zwischen 300 000 und 400 000 Euro bauen – zu behaupten, zeige, dass Hochseesegeln mit Willen und Durchhaltevermögen auch für „normale“ Regattasegler möglich sei, meint Goedeking. Für die Maiden-Besatzung kostete die Teilnahme nach Auskunft des Skippers etwa so viel wie ein Cluburlaub. Via: www.echo-online.de

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