Delfine füttern in der Hai-Bucht

Monkey Mia (RPO). Wo Flipper zu Hause ist: Jeden Morgen dürfen Touristen am Strand von Monkey Mia Delfine füttern. Sie sind nicht das einzige Highlight in der Shark Bay im Westen Australiens. Es gibt auch Tausende Dugongs, blubbernde, winzig kleine Urzeitlebewesen und riesige Muschelbänke.

Die Hauptdarsteller sind pünktlich. Um 7.35 Uhr tauchen "Nicky", "Puck" und "Surprise" aus der Weite der Shark Bay auf und steuern das knietiefe Wasser am Strand an. Die drei Delfinweibchen, die von Jungtieren begleitet werden, kennen das Spiel, das sie jetzt in Monkey Mia erwartet: Touristen werden sie mit Fischen füttern - so wie es hier im äußersten Westen Australiens seit den 1960er Jahren fast jeden Tag geschieht. Wer in "Down under" den Namen Monkey Mia hört, denkt fast automatisch an die Delfinfütterung. Via: www.rp-online.de

Den kompletten Artikel lesen Sie hier >>

RWE beteiligt sich an Delfin-Quälerei - Anbieterwechsel empfohlen

Hagen (ots) - Das Energieunternehmen RWE steht jetzt nicht nur wegen vermutlicher Preisabsprachen zu Lasten der Gaskunden in der öffentlichen Kritik. Die aktuelle Umbenennung des Duisburger Delfinariums in "RWE-Delfinarium" und die zugesagte RWE-Finanzspritze für den Zoo-Bereich lässt bei Tierschützern die Wogen hoch schlagen.
Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) in Hagen/Westf. mit dem Ex-TV-Trainer von "Flipper" Richard O'Barry und dem Delfinschutz-Experten Jürgen Ortmüller greifen die RWE scharf an: "Die Herrschaften im RWE-Vorstand meinen wohl, sie könnten sich alles erlauben. Das Kartellamt wird jetzt intensiv prüfen, ob die Energie-Unternehmen ihre Kunden massenhaft betrogen haben. Um die Bevölkerung einzulullen, unterstützt die RWE Rhein-Ruhr den Zoo Duisburg und das dortige Delfinarium für die nächsten Jahre vermutlich mit Millionen, die den Kunden möglicherweise mehrfach aus der Tasche gezogen wurden. Die Delfinhaltung in den kleinen Betonbecken ist Tierquälerei und die RWE beteiligt sich daran. Die Tiere können sich aufgrund der permanenten Resonanzen von den Wänden der Mini-Becken mit ihrem Sonar nicht mehr verständigen - genauso wie wir verstummen, wenn uns ein Düsenflugzeug überfliegt. Die Delfin-Babys werden Zeit ihres Lebens Analphabeten bleiben und Verhaltensstörungen erleiden." Via: www.presseportal.de

Den kompletten Artikel lesen Sie hier >>

Studie: Delfintherapie dient meist kommerziellen Zwecken

Hamburg - Eine Delfintherapie, die unter anderem bei der Behandlung behinderter Kinder eingesetzt wird, dient nach Angaben der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation (WDCS) meist kommerziellen Zwecken.

Die sehr teure Behandlung zeige keine langfristigen Wirkungen bei den Patienten, und die Delfine litten massiv unter der Haltung in den Aquarien, bilanzierte die Verhaltensforscherin Carola Otterstedt in Hamburg. Die WDCS präsentierte Ergebnisse einer Studie.

Ziel der Untersuchung sei es, seriös, wissenschaftlich und transparent über die Risiken der Therapieform zu berichten, sagte Nicolas Entrup, Geschäftsführer der Organisation. Die Studie «Delfintherapie - Eine Faktensammlung» hinterfragt die beiden grundsätzlichen Therapieansätze mit Delfinen. Der eine geht von der Entwicklung einer besseren Konzentrationsfähigkeit der Patienten aus, erklärte der Meeresbiologe und Delfinexperte Karsten Brensing. Der zweite Ansatz will die Fähigkeit zur Entspannung fördern. «Dies sind zwei komplett gegensätzliche Theorien», sagte der Biologe. Die Theorien hielten wissenschaftlichen Überprüfungen nicht stand.

Die Verhaltensforscherin kritisierte, dass Familien mit kranken Kindern eine «Wundertherapie» versprochen würde. Drei Wochen Therapie in einem Zentrum in Florida kosteten etwa 15 000 Euro. Doch niemand schütze die Familien vor der Enttäuschung, wenn die Behandlung nicht anschlüge, meinte Otterstedt. «Eine Therapie mit Tieren ist immer nur eine Unterstützung der Behandlung und niemals eine Heilmethode.» Der Erfolg hinge auch nicht von einer speziellen Tierart ab, sondern vom Wesen des Tieres, meinte sie. Wissenschaftliche Langzeitstudien zeigten, dass Therapien mit Haus- und Nutztieren, Hunden, Schafen und sogar Insekten wirksam seien. Via: www.monstersandcritics.de

Den kompletten Artikel lesen Sie hier >>